Mit kleinen Schritten 

auch zum Ziel kommen.

 

Jetzt im August haben die meisten Unternehmen sehr unruhige Zeiten hinter sich oder befinden sich noch mitten drin. Seit 12. März hält uns eine Pandemie in Atem, die auch ich noch Anfang des Jahres für weit weg hielt. Viele sehnen sich allerdings nach Normalität, doch ich meine: weder im Privaten noch in der Wirtschaft wird es in den kommenden 18 Monaten eine Normalität, wie wir sie kennen, geben.

Dennoch müssen Sie und Ihr Unternehmen vorankommen. Ihren Mitarbeitern und Familien Sicherheit geben und für sich eine ausgewogene Balance finden, damit Ihre Gesundheit nicht auf Strecke bleibt.

Was also können Sie tun, damit Sie auch mit kleinen Schritten zum Ziel kommen?

  1. Idee: treffen Sie ausgewählte Kunden
  2. Idee: planen Sie langfristig
  3. Idee: was sind die jetzt sinnvollsten Schritte für Sie
  4. Idee: worum können Sie sich auch noch später kümmern

Lassen Sie uns tiefer einsteigen, was ich konkret damit meine.

Idee 1:  treffen Sie ausgewählte Kunden

Wünschen Sie sich auch wieder mehr direkten Kundenkontakt? Mehr Austausch mit Ihren Mitarbeitern? Meine Kollegin, Nancy Bornschein, wollte schon lange im Homeoffice arbeiten. Bislang habe ich dies gebremst - heute tatsächlich frage ich mich allerdings, warum. Denn unsere Zusammenarbeit klappt noch besser, wir arbeiten mit 3 verschiedenen webbasierten Tools und haben einen guten Weg gefunden.

Doch auch uns fehlt der persönliche Kontakt. So treffen wir uns hin und wieder zu Planungen im Büro oder auch außerhalb der üblichen Bürozeiten.

Als ich Ende Mai endlich wieder zu Kunden fahren und mich persönlich austauschen konnte, fühlte sich dies richtig gut an. Auch die Kunden waren dankbar. Und ein Blick hinter die Kulissen bei den eigenen Kunden schadet nie. So können Sie bestimmte Themen besser einschätzen und sich ein anderes Bild von Ihrem Ansprechpartner machen.

Also, rufen Sie 5 ausgewählte Kunden an, überlegen Sie sich vorab, warum Sie sich mit ihnen treffen wollen und vereinbaren Sie einen Termin.

Idee 2: planen Sie langfristig

In unserer täglichen Arbeit erleben wir eine enorm große Verunsicherung. Viele Betriebe haben seit Juni wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen. Doch sind Entscheidungen schwer bis gar nicht zu treffen. Es gibt zahlreiche Investitionsstops.

Für Sie ist es jedoch wichtig, dass Ihre Kunden Sie auch weiterhin beauftragen und Sie den Umsatz erwirtschaften, damit Sie heil durch diese Pandemie kommen.

Halten Sie mindestens quartalsweise Kontakt und bringen Sie sich bei Ihren Kunden und Potenzialkontakten immer wieder in Erinnerung.

Idee 3: was also sind die jetzt sinnvollsten Schritte für Sie

Sie und Ihr Team sind sicher schon stark gefordert in den letzten Wochen. Überlegen Sie dennoch, wie Sie sich in dieser Zeit um Ihre Kunden gekümmert haben.

  • Hatten Sie nur Kontakt zu Ihren aktiven Kunden?
  • Waren Sie und auch Ihre Mitarbeiter mehr mit Troubleshooting beschäftigt.
  • Haben Sie Ihre Kunden wissen lassen, dass Sie auch weiterhin zuverlässig für Sie da sind?

Ja? Nein? Reagieren Sie.

  1. Schreiben Sie Ihre Kunden persönlich an. Bedanken Sie sich und zeigen Sie, dass Sie auch in schweren Zeiten für Ihre Kunden da sind.
  2. Rufen Sie an. Erkundigen Sie sich zur aktuellen Lage und was Ihr Kunde in den kommenden Monaten erwartet.
  3. Fassen Sie Angebote nach. Auch solche, die Sie bereits vor 3 bis 6 Monaten verschickt haben. Sie bringen sich in Erinnerung und erfahren, ob der Auftrag bereits vergeben oder nur auf on hold gesetzt ist.
  4. Gehen Sie aktiv auf Interessenten und Altkunden zu.

Denn nur wer sich aktuell kümmert, übersteht diese Zeiten!

Idee 4: worum können Sie sich auch noch später kümmern

Das ist tatsächlich eine äußerst schwierige Frage, für die Sie persönlich eine Antwort finden müssen. Jedoch habe ich ein paar Beispiele.

Wie läuft Ihre interne Organisation? Wenn es Ihnen, wie den meisten geht, so haben Sie noch weniger Zeit. Wir haben Mitte letzten Jahres begonnen, ein System zu suchen, mit dem wir besser planen und unsere interne Organisation verbessern können. Schlussendlich gab es 2 grundlegende Knackpunkte und Kriterien, die mich haben zögern lassen. Inzwischen nutzen wir das System täglich und steigen Schritt für Schritt tiefer ein. Was will ich damit sagen? Wenn Sie merken, dass es intern immer wieder Reibungs- und Kommunikationsverluste gibt, reagieren Sie schnellstmöglich. Erwartet ein Kunde z. B. ein Angebot innerhalb von 24 bis 48 Stunden, Ihr Mitarbeiter ist plötzlich morgen krank und keiner weiß etwas von dem Kundenwunsch, passiert es, dass Sie Ihren Kunden verärgern.

Wie steht es um Ihre Website? Mehr denn je ist es wichtig, dass Sie online aktiv sind und Ihre Besucher genau verstehen, für welches Thema Sie der/die Richtige sind.

Einige unserer Kunden haben keine Broschüren und sie erhalten dennoch Aufträge. Versenden Sie Broschüren und gewinnen damit Kunden? Falls ja, konzentrieren Sie sich auf andere Themen, die Ihnen jetzt - kurzfristig - helfen.


Wünschen Sie langfristig, stabile Geschäftsbeziehungen, müssen Sie anfänglich investieren. Selten, wenn es um Umsätze im 4- oder 5stelligen Bereich geht, erhalten Sie einen Auftrag im ersten Kontakt.

Von daher überlegen Sie genau, was Ihnen kurzfristig hilft, die nächsten Monate zu überstehen. Ein kleiner Schritt zum Ziel ist: ab morgen täglich 3 Kunden anrufen 😉 und regelmäßig Kontakt halten.

In diesem Sinne: Halten Sie durch und legen Sie gleich morgen los. Wir lesen uns im September wieder.

Ihre
Beatrice Postleb


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