„Im Moment ist es ruhig.“ Diesen Satz höre ich jedes Jahr, sobald der Sommer beginnt.
Vor kurzem sagte ihn auch ein Unternehmer zu mir. Er lehnte sich zurück und meinte:
„Im Juli und August passiert bei uns ohnehin nicht viel.
Im September geht es dann wieder richtig los.“
Ich habe ihn gefragt: „Und was passiert bis dahin mit deinen Kunden?“
Er musste kurz überlegen. „Eigentlich nichts.“ Genau das hat mich beschäftigt.
Denn viele Unternehmen sehen den Sommer als Pause.
Ich sehe ihn als Chance.
Das eigentliche Sommerloch beginnt viel früher
Vielleicht kennst du das. Seit Wochen nimmst du dir vor, ein paar Angebote nachzufassen, ehemalige Kunden anzurufen oder dich bei einem langjährigen Kunden einfach mal wieder zu melden.
Und jedes Mal kommt etwas dazwischen: ein Projekt, eine Reklamation, eine E-Mail, ein Termin.
Und am Abend denkst du: Morgen kümmere ich mich darum.
Doch morgen sieht genauso aus wie heute. Und plötzlich ist ein weiterer Monat vorbei.
Dann passiert etwas Gefährliches
Es fühlt sich erst einmal gar nicht schlimm an. Es ist ja Sommer und viele sind im Urlaub.
Die Anfragen sind etwas weniger. Also wartest du ab.
Doch genau in dieser Zeit werden Kundenbeziehungen still.
Nicht plötzlich, sondern ganz langsam.
Ein Kunde denkt: „Von Beatrice habe ich lange nichts gehört.“
Ein anderer arbeitet inzwischen mit jemand anderem.
Ein dritter verschiebt seine Entscheidung.
Er ist keineswegs unzufrieden, sondern niemand hat die Beziehung aktiv weitergeführt.
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Warum erfolgreiche Unternehmen ihre Bestandskunden im Sommer entwickeln
Viele Unternehmen glauben: „Nach den Ferien legen wir wieder richtig los.“
Doch der Herbst beginnt viel früher.
- Er beginnt mit den Gesprächen, die du heute führst.
- Mit den Kontakten, die du jetzt pflegst.
- Mit den Angeboten, die du heute nachfasst.
- Mit den Kunden, die merken: „Schön, dass du dich meldest.“
Deshalb haben Unternehmen mit stabilen Umsätzen oft keinen besseren Vertrieb. Sie haben bessere Gewohnheiten und verlassen sich nicht darauf, dass Kunden von allein zurückkommen.
Sie bleiben in Verbindung. Auch dann, wenn gerade kein Auftrag ansteht.
Meine Beobachtung aus über 24 Jahren
In mehr als zwei Jahrzehnten habe ich unzählige Unternehmen begleitet.
Und fast immer entdecke ich dieselben Umsatzpotenziale.
Nicht irgendwo draußen im Markt, sondern direkt im Unternehmen:
- in offenen Angeboten
- in ehemaligen Kunden
- in Kontakten aus Netzwerken
- in Empfehlungen
- in Gesprächen, die nie zu Ende geführt wurden.
Das Erstaunliche: Die meisten Unternehmen suchen neue Kunden, obwohl die nächsten Aufträge oft längst vor ihrer Nase liegen.
Stell dir einmal diese drei Fragen
… mit denen du deine Bestandskunden entwickeln kannst
- Welcher Kunde hat sich früher regelmäßig gemeldet und ist inzwischen still geworden?
- Welches Angebot wartet seit Wochen auf eine Rückmeldung?
- Mit welchem Kunden würdest du gerne wieder enger zusammenarbeiten?
Wenn dir zu jeder Frage sofort ein Name einfällt, weißt du wahrscheinlich auch: Das Potenzial ist längst da.
Genau dort beginnt ein Bestandskunden-Umsatzsystem.
Natürlich kannst du heute drei Kunden anrufen. Das ist ein guter Anfang, doch die spannendere Frage lautet: Wie sorgst du dafür, dass Kundenentwicklung nicht nur im Sommer passiert? Sondern jeden Monat, mit Struktur, festen Routinen und einem klaren System.
Denn genau daraus entstehen planbare Folgeaufträge.
Nicht zufällig, sondern immer wieder.
Mein Fazit
Nutze den Sommer nicht, um auf den Herbst zu warten. Nutze ihn, um den Herbst vorzubereiten.
Oft reicht schon ein einziges Gespräch zur richtigen Zeit, damit aus einer stillen Kundenbeziehung wieder ein aktiver Auftrag wird.
Möchtest du wissen, welches Umsatzpotenzial bereits in deinen bestehenden Kunden steckt, um diese systematisch zu entwickeln und planbar Folgeaufträge aufzubauen?
Dann lass uns gemeinsam darauf schauen.
In einer Strategie-Session analysieren wir deine aktuelle Situation und zeigen dir, wie du aus bestehenden Kontakten ein funktionierendes Bestandskunden-Umsatzsystem aufbaust.
Ich freue mich darauf, Dich und Dein Unternehmen kennenzulernen.
Beatrice
